Wie viel Eigenkapital muss bei einem Immobilienkauf vorhanden sein?

Der Immobilienkauf setzt sich üblicherweise aus Eigen- und Fremdkapital zusammen. Dabei stellt das private Vermögen einen essentiellen Baustein für eine erfolgreiche Finanzierung dar. Um ein Darlehen erfolgreich zu bewilligen verlangt ein Kreditinstitut eine Übersicht über die finanziellen Mittel des Kreditnehmers. Dabei gilt: Je mehr Eigenkapital vorhanden ist, desto geringer fallen die Kreditsumme und die Höhe der Zinsen aus. Als Faustregel gilt: Die Eigenkapitalquote sollte zwischen 15 und 40 Prozent betragen. Manche Kreditgeber bieten ihren Kunden eine 100-Prozent-Finanzierung ohne erforderliches Eigenkapital an. Diese Darlehensform ist für den Anbieter allerdings besonders riskant, daher fallen die Zinsen dort relativ hoch aus. Auch wird diese Form der Vollfinanzierung selten bewilligt.

Worauf muss man bei einer Kreditaufnahme achten?

Dauerbrenner sind die Bezirke Geidorf, Mariatrost, Ragnitz, Waltendorf und St. Peter- alles im Weichbild der Universitäten, Medcampus und Co- Bezirke im Nordosten plus Innenstadt sind die Spitzenreiter bei den

Das Wichtigste ist es, sich einen Überblick über die eigene finanzielle Situation zu verschaffen. Dabei sollte man sich ein Bild über seine Eigenmittel machen und auch die mögliche Summe, die man monatlich in eine Kreditrate investieren bereit ist.

Auch sollte man die möglichen Konditionen der Kreditinstitute vergleichen, indem man sich über die Rahmenbedingungen der Banken informiert und die Angebote genau vergleicht.

Bevor man letztendlich einen Kredit bei der jeweiligen Wunschbank aufnimmt, empfiehlt es sich, mehrere Angebote einzuholen und gegebenenfalls bessere Konditionen nachzuverhandeln.

Es ist ratsam, im Vorfeld einen Finanzpolster hinein zurechnen, damit man weiterhin seinen Lebensstill pflegen kann, und man sollte die Kreditrate so berechnen, dass monatlich trotzdem noch etwas zu Leben übrig bleibt.

Aktuell ändert sich das Zinsniveau aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung ständig. Derzeit kann man dank historisch niedriger Zinsen von einem Fixzinssatz profitieren.

Ab wann spricht man von einem guten Zinssatz?

Aktuell sind Fixzinsen für über zehnjährige Darlehen für eine Wohnbaufinanzierung noch immer unter einem Prozent erhältlich. Die Corona Krise führt zwar zu leichten Schwankungen bei Kreditzinsen, Kreditnehmer sollten aber dennoch in Ruhe trotz geringer Konditionsanstiege vergleichen. Wer einen Kredit aufnehmen will, soll langfristig planen. Man sollte im immer noch günstigen Marktumfeld Fixzinsen über 10 Jahre und länger in Betracht ziehen.

Ragnitzbach - Eigentumswohnungen - Wohnraumwerk
Ragnitzbach - Eigentumswohnungen - Wohnraumwerk

Welche Tücken gibt es bei Krediten? Sind Fremdwährungskredite noch ein Thema? Wird dies empfohlen?

Man sollte auf keinen Fall den finanziellen Horizont übersehen, wenn man sich den Traum vom Eigenheim realisieren will.

Eine Immobilie ist eine weitreichende Investition, die generell über Jahrzehnte finanziert wird. Wenn das Einkommen zu gering ist und zu wenig für den Lebensunterhalt übrigbleibt, wird irgendwann die Raten trotz niedriger Zinsen nicht mehr begleichen können.

Tilgungsraten und laufende Kosten sind ebenfalls ein essentieller Faktor. Wer niedrige Raten ansetzt, braucht länger, um den Kredit abzuzahlen und zahlt obendrein auch noch mehr Zinsen. Die Höhe des Kredits sollte auch nicht zu hoch angesetzt werden. Wer weniger Geld braucht als beantragt, zahlt bei manchen Kreditanbietern eine Entschädigung für den Betrag, der nicht verbraucht wird. Ein zu niedrig gewählter Kredit kann ebenfalls ebenfalls zu Problemen führen, da eine Nachfinanzierung teuer werden kann. Es ist daher unbedingt ratsam, alle Kosten des Erwerbs vorab durchkalkulieren. Grundbucheintrag, Grunderwerbssteuer und Kaufvertragsunterzeichnung sind nur einige der Kosten, die beim Erwerb einer Immobilie anfallen. Auf jeden Fall ist ein Puffer von 15 % ratsam, damit man vor unvorhersehbaren Zusatzkosten gewappnet ist.