Maklerprovisionen – wer muss eigentlich zahlen?

Welche Neuigkeiten gibt es zu den Maklerprovisionen, wer muss eigentlich zahlen?

Aktuell sind die Höchstbeträge für Maklerprovisionsansprüche in der Immobilienmaklerverordnung geregelt. Der Makler kann als Doppelmakler tätig werden und die Maklerprovision sowohl vom Vermieter als auch vom Mieter einfordern. Der Immobilienmakler darf dazu noch die 20% gesetzliche Umsatzsteuer verrechnen.

Wie hoch darf sie sein (bei Miete und bei Eigentum)? Gibt es einen Unterschied zwischen befristeten und unbefristeten Mietverträgen?

Seit 01.09.2010 beträgt die Maklerprovision bei unbefristeten oder auf mehr als 3 Jahre befristeten Mietverträgen maximal 2 Monatsmietzinse bei der Vermietung von Haupt- oder Untermieten von Wohnungen und Einfamilienhäusern. Maklerprovision bei einem bis maximal 3 Jahre befristeten Mietvertrag maximal 1 Monatsmietzins

Verkauf/Eigentum:

Wird ein Haus oder eine Wohnung verkauft, kann der Immobilienmakler in der Regel sowohl mit dem Verkäufer als auch mit Käufer eine Provision vereinbaren. Die Höhe der Provision richtet sich dabei nach der Höhe des Kaufpreises. Die folgenden Werte sind in der Immobilienmaklerverordnung angegeben und verstehen sich als Obergrenzen:

  • Preis bis 36.336,42 Euro: maximal vier Prozent des Kaufpreises
  • Preis zwischen 36.336,42 Euro und 48.448,51 Euro: 1.453,46 Euro
  • Preis über 48.448,51 Euro: maximal drei Prozent des Kaufpreises

Dazu kommen noch 20 Prozent Umsatzsteuer.

Wann darf ein Makler eine Provision verlangen? Gibt es auch die Möglichkeit zur Rückerstattung bei Fehlverhalten? Was sind die Pflichten eines Maklers?

Grundsätzlich darf der Immobilienmakler die Provision erst dann einfordern, wenn der von ihm vermittelte Mietvertrag auch wirklich rechtswirksam zustande gekommen ist.

Bevor der Maklervertrag geschlossen wird und insbesondere während der Laufzeit des Maklervertrages muss der Makler seinen Informations- sowie Aufklärungspflichten nachkommen und den Interessenten unter anderem alle wichtigen Daten und Informationen über die Immobilie mitteilen. Zudem muss er ihn schriftlich über folgende Punkte informieren: Er muss

  • auf seineTätigkeit als Makler hinweisen
  • eine Übersicht über dievoraussichtlichen Kosten und Nebenkosten, beispielsweise Grundsteuer, geben
  • gegebenenfalls auf ein Naheverhältnis zum Auftraggeberhinweisen – beispielsweise für den Fall, dass der Makler mit diesem verwandt ist.
  • gegebenenfalls auf seine Tätigkeit als Doppelmaklerhinweisen – zum Beispiel, wenn er sowohl für Mieter als auch für Vermieter tätig wird.
  • auf die Vermittlungsprovision und deren Höhe

Die Maklerprovision ist z.b. unzulässig, wenn:

  • der Immobilienmakler auch gleichzeitig Vertragspartner des Mietvertrages ist (z. B. Eigentümer des Hauses)
  • der Mietvertrag mit einem Angehörigen des Immobilienmaklers abgeschlossen wird, mit dem er eine sehr enge und intensive Nahbeziehung hat (z. B. Mietvertrag mit Ehefrau oder Tochter des Maklers)
  • der Immobilienmakler mit dem Vermieter in einem sonstigen familiären oder wirtschaftlichen Nahverhältnis steht und Sie nicht unverzüglich darauf hinweist
  • der Immobilienmakler, der zugleich Hausverwalter des Mietobjektes ist, keine über die durch das Verwaltungshonorar gedeckten Tätigkeiten für den Mietvertragsabschluss fördernde Aktivitäten setzt, wie z. B. Inserataufgabe oder Besichtigung der Wohnung

Grazer Wohnungsmarkt

  • Laut Eurobarometer Umfrage sind 97 von 100 befragten Grazern mit den persönlichen Lebensumständen zufrieden. Daher ist Graz die 3 lebenswerteste Stadt Europas gemäß dieser Studie.
  • Es ist nicht verwunderlich dass gerade Graz die in Österreich prozentuell am stärksten wachsende Stadt ist.
  • Gründe sind der Wohlfühlfaktor bzw. Lebensqualität, weiters Graz als Wirtschafts- und auch Bildungsstandort (Unis, Fhs..)
  • Um der hohen Nachfrage nach Wohnraum gerecht zu werden muss angebotsseitig entsprechender Wohnraum zur Verfügung gestellt werden.
  • Dies kann durch die Nutzung brachliegender, ehemaliger Industriegebiete geschaffen werden ( Smart City neben Hauptbahnhof, Reininghausgründe, Brauquartier Puntigam..) oder durch Verdichtung in den Wohnbezirken (Besonders Verdichtungsmaßnahmen im Stadtzentrum bzw. in den an das Stadtzentrum angrenzenden Bezirken)

2019 wurden in Graz ca.2500 Neubauwohnungen verkauft
Bezirke im Nordosten plus Innenstadt sind die Spitzenreiter bei den Höchstkaufpreisen, es lies sich in nahezu allen Bezirken eine Preissteigerung feststellen, bis zu 4500 im Schnitt am m2 in den extra guten Lagen (Waltendorf, Ries, Mariatrost, St. Peter, Andritz), in guten Lagen zwischen 3000-4500 Euro/m2 (Eggenberg)
Grazer Wohnungsmarkt agiert weiterhin auf sehr gutem Niveau, neue Projekte werden den Markt auch weiterhin positiv beeinflussen.
Eigentum
„Das ruhige Wohnen im Grünen mit vielen Naherholungsmöglichkeiten ist absolut gefragt. Darum ist beispielsweise eines unserer Wohnprojekte sogar eine autofreie Zone.“

„Die Gartenwohnung ist momentan sehr beliebt, bis vor einigen Jahren ließen sich die Erdgeschoß-wohnungen noch eher schlecht verkaufen. Heute ist jedoch das klassische Einfamilienhaus mit Grundstück kaum mehr leistbar, da ist die Gartenwohnung einfach eine echte Alternative geworden.“
„Mit einem Zuzug von 5000 bis 6000 Personen pro Jahr muss auf jeden Fall weiter Wohnraum geschaffen werden. Wenn die Zahlen auch nur annähernd so bleiben, dann dürfte es realistisch werden, dass Graz die 350.000-Einwohner-Grenze erreichen wird
Die Wohnung als Alternative zum Einfamilienhaus in guter Lage liegt voll im Trend. Im Bereich Familienwohnung gibt es in Graz zurzeit nicht genug Auswahl. Wir sehen aber ganz klar, dass das sehr gefragt ist. Unsere am besten gehenden Wohnformen sind das Penthouse mit Dachgarten und die Garten-Maisonette Wohnung mit großzügigem Eigengarten. Damit hat man das Idyll eines Hauses und den Komfort einer Wohnung.

+ Worauf sollte man achten, wenn man sich eine Immobilie als Anlageform kaufen möchte?
Gerade heute gehört das Investment in eine Immobilie zu den sichersten Anlageformen, da die Eigentumsrechte im Grundbuch verbüchert werden und man einen „greifbaren“ Wert schafft. Um von seinem Investment „Wohnung“ nachhaltig zu profitieren, ist die gute Vermietbarkeit das A und O.
Voraussetzung für die Vermietbarkeit sind in erster Linie die optimale Lage mit angrenzender Infrastruktur (Öffis, Parks, Grünanlagen, Unis, Schulen, Arbeitsplätze), die passende Wohnungsgröße mit einer durchdachten Grundrissgestaltung und Freiflächen (Balkon, Garten, Dachterrasse..etc.), einen vertretbaren Anschaffungspreis der sich in einem attraktiven Mietpreis widerspiegelt, eine zeitgemäße und ansprechende Ausstattung der Wohnung.
Weiters ist eine Kleingliedrigkeit der gesamten Wohn-Anlage und ein guter Mix zwischen Endnutzern und Anlegern zu bevorzugen- der Trend geht heute ganz klar weg von den großen „Wohnsilos“- Mieter schätzen heute mehr und mehr den guten Kontakt zu Ihren Nachbarn- weg von der Anonymität der Großstadt.

+ Welche Lagen sind derzeit besonders gefragt bzw. wo boomt die Nachfrage?
Ganz Graz ist aktuell einer der interessantesten Märkte für den Kauf einer Anlegerwohnung in Österreich. Die Gründe dafür sind das anhaltende, starkes Wachstum der gesamten Region, und die im Vergleich zum Rest von Österreich noch moderaten Kaufpreise- die ermöglichen die Erzielung einer attraktiven Rendite-
Dauerbrenner sind die Bezirke Geidorf, Mariatrost, Ragnitz, Waltendorf und St. Peter- alles im Weichbild der Universitäten, Medcampus und Co.
Auch Eggenberg und Umgebung mit der Nähe zur Fachhochschule zieht bei den Mietern.